Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.

Heidelbeeren: Superfood oder doch nicht?

Schale mit frischen Heidelbeeren
Schale mit frischen Heidelbeeren

Heidelbeeren gelten für viele als das Schweizer Superfood schlechthin: klein, lecker und dabei unglaublich gesund. Kaum eine andere Beere geniesst einen derart guten Ruf. Doch ist dieser Ruf wirklich gerechtfertigt, oder am Ende einfach nur gutes Marketing? Schauen wir mal genauer hin, was wirklich in Heidelbeeren steckt.  

Frau isst frische Heidelbeeren
Was heisst hier eigentlich Superfood?

Der Begriff „Superfood" klingt toll, ist aber weder geschützt noch wissenschaftlich definiert. Heidelbeeren sind zweifellos nährstoffreich – doch kein einzelnes Lebensmittel kann für sich allein eine gesunde Ernährung ausmachen. Erst im Zusammenspiel mit einer vielfältigen Ernährung entfalten Heidelbeeren ihr volles Potenzial. 

Frau kauft Heidelbeeren
Die Kleine hats in sich

Superfood hin oder her: Heidelbeeren haben tatsächlich einiges zu bieten. Sie liefern Ballaststoffe und Vitamin C und sind besonders für ihren hohen Gehalt an Antioxidantien bekannt – den sogenannten Anthocyanen. Die verleihen den Beeren ihre charakteristische dunkelblaue Farbe, während Vitamin C zur normalen Funktion des Immunsystem beiträgt. 

Gefrorene Heidelbeeren im Beutel
Gefroren geht gar nicht?

Viele denken, dass nur frische Heidelbeeren wirklich gesund sind. Das ist jetzt allerdings wirklich nur ein Mythos: Tiefgekühlte Heidelbeeren behalten den grössten Teil ihrer Nährstoffe und sind eine praktische, preiswerte Option – das ganze Jahr über. Wer also im Winter zu tiefgekühlten Heidelbeeren greift, muss auf keine wichtigen Nährstoffe verzichten. 

Yogurt Bowl mit Heidelbeeren
Probieren geht über Studieren

Lust bekommen, mal zum Superfood Heidelbeere zu greifen? Gute Idee, denn sie lässt sich ganz einfach in viele Mahlzeiten und Snacks einbauen. Im Joghurt, im Granola oder im Frühstücksmüesli, im Smoothie oder als Zutat beim Backen. Apropos Backen … 

Image
Kuchen mit Heidelbeeren
Was Heidelbeeren nicht mögen

Hitze beim Kochen oder Backen. Denn Anthocyane (Du erinnerst dich: Die wertvollen Antioxitatien die den Beeren die blaue Farbe verleihen) und Vitamin C sind leider hitzeempfindlich. Je länger und stärker du sie heiss kochst oder backst, desto mehr gehen verloren. Aber: Heidelbeeren nachträglich auf den Flammkuchen oder ins Risotto, das geht immer und bringt eine schöne süss-saure Note hinzu.