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Können traditionelle Schweizer Gerichte ausgewogen sein?

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Fondue, Raclette, Rösti ... Diese Gerichte gehören zu unseren geselligen Momenten. Doch sie haben auch den Ruf, fettreich zu sein und sich nur schwer in eine ausgewogene Ernährung integrieren zu lassen. Dabei ist es durchaus möglich, deine Schweizer Lieblingsklassiker zu geniessen und sie gleichzeitig leichter zu gestalten – mit einfachen und genussvollen Tricks. 

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Wir schmelzen dahin für Fondue!

Geschmolzener Käse mit Weisswein, serviert in der Tischmitte auf einem Rechaud: Fondue ist DAS gesellige Gericht schlechthin. Um es ausgewogener zu gestalten, ohne auch nur ein Stückchen Genuss zu verlieren, denk daran, die Beilagen zu variieren. Warum nicht das Brot mit frischem Obst wie Birnen oder Äpfeln abwechseln oder mit Gemüse: rohe Rüebli, Sellerie, leicht gekochter Blumenkohl oder Brokkoli und gedämpfte Kartoffeln. Essiggurken und anderes eingelegtes Gemüse bringen eine säuerliche Note als perfekten Kontrast zum Käse. Und als Beilage geht nichts über einen grünen Salat: Er bringt Balance auf den Teller und hilft auf natürliche Weise, die Käseportion zu reduzieren, ohne dass man das Gefühl hat, verzichten zu müssen. 

Kartoffeln mit Käse-Raclette
Raclette: Wir lieben es heiss und innig!

Was gibt es Schöneres im Winter als geschmolzener Käse, der nach und nach auf den Teller geschabt wird? Um das Ganze etwas leichter zu machen, sei mutig und platziere ein Stück Ananas oder Banane unter dem Käse, bevor du ihn schmelzen lässt. Die süss-salzige Kombination überrascht und bringt eine unerwartete exotische Note. Wie beim Fondue setz auf Frische als Beilage: Tomaten, knackige Zwiebeln, geraffelte Rüebli oder Essiggurken ergänzen den reichhaltigen geschmolzenen Käse und sättigen dich schneller. 

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Rösti, das knuspert!

Rösti, ein Rezept, das zu unserem Kulturerbe gehört: einfach, goldbraun, knusprig. Um sie ausgewogener zu gestalten, ohne die Knusprigkeit zu verlieren, wechsle die Beilage: Ersetze den Speck durch mageren Schinken und füge Gemüse hinzu: Champignons, Zucchetti oder Peperoni bringen Farbe und Nährstoffe in dieses knackige Gericht. Kleines Detail, das alles verändert: Verwende HOLL-Rapsöl (High Oleic Low Linolenic) zum Braten. Es hält hohe Temperaturen besser aus und entwickelt keinen unerwünschten Beigeschmack. 

Paar kocht zusammen
Ghackets & Hörnli: das Kult-Duo

Hörnli, Hackfleisch, Käse und Apfelmus: ein Gericht, das in allen Schweizer Küchen für Begeisterung sorgt. Nimm dir beim Einkaufen die Zeit, die Hackfleischsorten zu vergleichen, und wähle jene mit dem niedrigsten Fettgehalt. Beim Kochen schleuse diskret kleine Karottenwürfel in deine Sauce: Sie bringen Süsse und Textur und bleiben unbemerkt – selbst bei den grössten Gemüseverweigerern. 

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Älplermagronen: das Gipfelgericht

Wenn man diesen Klassiker aus Teigwaren und Kartoffeln, Rahmsauce, Käse, Speckwürfeln und Zwiebeln geniesst, will man keine halben Sachen machen! Um dieses Berggericht leichter zu gestalten, ohne seine Cremigkeit zu verlieren, wähle Halbrahm statt Vollrahm. Ein weiterer einfacher Trick: Ersetze die Speckwürfel durch Schinkenwürfel. Genauso lecker, aber weniger fett!