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Frühstück: die wichtigste Mahlzeit des Tages?

Mutter und Tochter gemeinsam beim Frühstück
Mutter und Tochter gemeinsam beim Frühstück

Frühstück gilt oft als Must-have für einen guten Start in den Tag. So einfach ist das aber gar nicht, denn eine feste Regel gibt es nicht. Jeder Körper tickt anders und hat eigene Bedürfnisse. Wichtig ist, dass du auf dein Bauchgefühl hörst. Heute schauen wir uns das einmal genauer an. 

Frau steht nachdenklich vor dem Kühlschrank
Der beste Ernährungsberater? Steckt in dir!

Frühstück ist kein Muss. Wenn du morgens keinen Hunger hast, musst du dich nicht zum Essen zwingen. Sonst nimmst du Energie auf, die dein Körper gar nicht braucht. Auf Dauer kann das eine Gewichtszunahme begünstigen. 
Knurrt allerdings dein Magen, dann hör darauf. Dein Körper zeigt dir, was er braucht. 

Das Frühstück auszulassen, kann durchaus Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Doch bleib dabei aufmerksam: Wenn du dann häufiger während des Tages naschst oder grössere Portionen bei den folgenden Mahlzeiten isst, kann das eine ausgewogene Ernährung beeinträchtigen und sich langfristig auf dein Gewicht auswirken. 

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Wie sieht das ideale Frühstück aus?

Ein klassisches Frühstück mit Croissant, Kaffee und Orangensaft enthält viel Einfachzucker und wenig Ballaststoffe. Als Genuss zwischendurch völlig fein, für jeden Tag aber nicht die beste Wahl. 

Ein gutes Frühstück sollte dich wirklich sättigen und ausgewogen aufgebaut sein – wie jede Mahlzeit. Zum Beispiel so:   

Eine Portion Eiweiss: wie Naturjoghurt, Milch oder ein Ei. Das hilft deinem Körper, die Muskelmasse zu erhalten. 

Eine sättigende Basis: etwa Vollkornbrot, Haferflocken oder Müsli. So hast du länger Energie. 

Ein Stück Obst: frisch oder als Kompott, wegen der Vitamine und Mineralstoffe. Ganze Früchte liefern zudem Ballaststoffe, die das Sättigungsgefühl fördern und die Verdauung unterstützen. 

Etwas zu trinken: Wasser, ungesüsster Tee oder Kaffee. So bringst du deinen Körper nach der Nacht wieder in Schwung. 

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Mann mit Kaffeetasse
Frühstück? Wann du willst, wie du willst.

Die Idee, dass Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, hält sich hartnäckig. Eine einzige goldene Regel steckt aber nicht dahinter. 

Beachte lieber diese Orientierungspunkte: 

  • Hör auf dein Hunger- und Sättigungsgefühl. Iss, wenn du hungrig bist, und hör auf, wenn du satt bist. 
  • Der Hunger kommt bei dir erst am frühen Vormittag? Plane dir dein Frühstück eher als Znüni ein.  
  • Du bist eher der Typ „herzhaft“? Bleib dabei! Ein Frühstück muss nicht süss sein.  
  • Du hast morgens kaum Appetit, willst aber Heisshunger vermeiden? Dann reicht oft schon etwas Kleines wie Obst, Joghurt oder eine Handvoll Nüsse. 
  • Achte auf eine gute Mischung: Eiweiss, sättigende Kohlenhydrate, Obst und etwas zu trinken. 

Es geht nicht um starre Regeln, sondern darum, herauszufinden, was für dich gut funktioniert. 

Kleines Mädchen isst Müsli
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